FAQs

Osteopathie / Physiotherapie / Stress-Management

FAQs – Häufig gestellte Fragen

„Warum arbeiten Sie nicht mehr für das gesetzliche Kassensystem?“

Anfangs wollte ich lediglich eine Möglichkeit zur möglichst fundierten (nachweisbaren) Behandlung schaffen. Man möchte sich doch selbst identifizieren können mit dem was man tut und bestätigte Erfahrung sammeln, bevor man sagen kann: „Liebe Patientin, lieber Patient, ich weiß was ich tue.“

„Erfolg zu haben, bedeutet nicht, dass man es verstanden hat…“

Also wollte ich eine Praxis nach den Standards der gesetzlichen Kassen eröffnen, welche aber im Falle einer Behandlung folgende Auflagen an den Patienten stellt und selbst zu zahlen sind:

1. Befunderhebung
2. Behandlungszeit von min. 30-40 Minuten

Diese so wichtigen Punkte an Qualität einem gesetzlich Versicherten „aufzuzwingen“, führt zum Erlöschen der Kassenzulassung

Das ist nur ein einziges kleines Bespiel für ein Problem im System und ich möchte darum bitten, dass, bevor Sie als Patient über eine(n) Arzt(in) oder Therapeuten(in) schimpfen möchten, sich kurz bewusst werden zu lassen, dass dieser(e) evtl. eine Kassenzulassung hat. Eine Zulassung mit Auflagen, die Ihm/Ihr eine andere Art der Vorgehensweise sozusagen „verbietet/unterbietet“. Das gesetzliche Kassensystem ist nun einmal eine Grundabsicherung, welches eher von betriebswirtschaftlichen als von medizinisch-therapeutischen Denken verwaltet wird.


„Ich habe gehört, Sie arbeiten wie ein Osteopath, also mit osteopathischen Techniken. Was bedeutet das?“

Osteopathie ist eine Philosophie, ein Gedankengang, eine Taktik. Es gibt keine osteopathischen Techniken. Es gibt Methoden, welche von Osteopathen entwickelt wurden, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Das ist nicht dasselbe.
Jeder Osteopath entwickelt mit der Zeit seine individuelle Behandlungstechnik/Variation, welche man manchmal auch in anderen Fachkreisen (z.B. der Physiotherapie) wiederfindet.
Das reine „Sammeln“ (Kopieren) von Techniken und Methoden über zahllose Fortbildungen halte ich für krankhaft und unprofessionell. Es gibt auch Fortbildungen und Seminare, welche der reinen Information über Fachwissen/ Forschung, deren Wissenserweiterung und dem tieferen Verständnis der Osteopathie dienen.


„Ab wann ist man Osteopath?“

Osteopath/in ist momentan kein geschützter Begriff in Deutschland.
Viele Verbände versuchen den Beruf „Osteopath/in“ als Beruf anerkennen zu lassen.
Das Problem liegt darin, dass man nicht definieren kann, ab wann man ein Osteopath ist.
Nach dem Begründer A.T.Still, dürfte man sich eigentlich so nennen, nachdem man die 5 Prinzipien gelernt, verstanden, stets eingehalten hat und sich des ständigen Studiums der Anatomie, Physiologie UND von der Natur hingibt.

A.T.Still selbst hat nie Techniken gelehrt, weil es eine Philosophie nach dem Naturgesetz ist und kein erfundenes Behandlungskonzept.

Das „Bewerben“ mit diesem Namen ist rein rechtlich etwas anderes.
Osteopathie als Denkweise hat hervorragende Erfolge in der Heilkunde erzielt und darf unter diesem Konsens nur von einem Arzt oder Heilpraktiker angewendet werden.
Einer rein biomechanischen Zielsetzung vorausgesetzt, ist die Osteopathie einer stark erweiterten manual-therapeutischen Schulmedizinischen Behandlung gleichzusetzen.

Deshalb möchte ich hiermit noch einmal betonen, dass ich…

  1. …noch keine Zulassung als Heilpraktiker oder Arzt besitze.
  2. …die Osteopathie als funktionelle Herangehensweise zur Physio-/Manual-Therapie bewerbe.
  3. …eine durch Überprüfung abgeschlossene, 5 Jahre andauernde Weiterbildung zum Osteopathen absolviert habe.
  4. …im Besitz einer  Haftpflicht-Versicherung für Physiotherapie UND Osteopathie mit der Weichteiltechnik bin.

(Begriffserläuterungen weiter unten auf dieser Seite)


„Was unterscheidet Sie von anderen Osteopathen?“

Eigentlich Nichts und doch Viel…
Jeder Osteopath unterscheidet sich eigentlich komplett vom Anderen, da sich jeder anderer Methodik bedient.

Mein Hauptmerkmal ist meine Unterstützung A.T. Stills, dass die Osteopathie keine Behandlungsmethode, sondern eine MODERNISIERUNG der Schulmedizin ist. Folglich gehe ich in jeder Sekunde, sogar während des Redens, nach der osteopathischen Philosophie vor, welch so tief gar nichtmehr geschult wird. Dieses Wissen habe ich mir mit Begeisterung selbst abarbeiten dürfen und kommt aus sehr alten Lehren und der Psychologie.


„Ich möchte eine „ganzheitliche„ Behandlung. Findet diese auch bei Ihnen statt?“

Das ohnehin merkwürdig klingende Wort „ganzheitlich“ wurde von mir bewusst aus allen Texten gestrichen.
„Ganzheitlich“ kommt aus dem englisch philosophischen „holistic“ und wird zu „holistisch“ ins Deutsche übersetzt.
BODY REVITAL® wird sich diesem „marketing“- bedingten Neologismus auch weiterhin distanzieren.
Ich halte es, gerade in der Medizinbranche, für deplatziert und gehe fest davon aus, dass die meisten Grammatik-Dozenten hier mit mir konform sind, auch wenn es sich inzwischen schon „eingedeutscht“ hat.

Hierzu kommt, dass viele Institutionen sich selbst als „ganzheitlich“ bezeichnen, es doch dann entweder am Wissen über „Geist“ oder eben „Materie“ scheitert, bzw. wie diese wichtigen Komponenten miteinander zu Verbinden sind.

Es gibt keine NICHT-holistische Osteopathie. Die holistische Denkweise nach dem Gesetzen der Natur ist der Ursprung aller Osteopathie und ihre Wirkungsweise ist eben deswegen kaum oder nur sehr schwer wissenschaftlich/evidenzbasierend nachweisbar.


„Wie ist Ihre Behandlungweise?“

Ich gehe hier nur auf die heutige Ansicht von Osteopathie ein und nicht auf die, welche meiner Ansicht nach von A.T. Still gelehrt wurde. Also die Physiotherapie oder Chiropraktiker „Deluxe“ Ansicht:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um eine Behandlung nach osteopathischer Denkweise/Philosophie erfolgreich durchzuführen.
Beispiele der Methodik:
> Manipulation („Einrenken“, nur Heilpraktikern/Ärzten erlaubt!)
> Manuelle Therapien (MT) und Rhythmische Artikulationen (Biomechanik, Gelenksmobilisation)
> BLT (Methode die sich umliegende Gewebespannung im Bezug auf ihre Durchblutung/Innervation zu nutze macht)
> Fasziale Techniken (Methode die sich die umliegende Gewebe-Hüllenspannung im Bezug auf ihre Durchblutung/Innervation zu nutze macht)
> Direkte und indirekte Mobilisationstechniken z.B. bei Organen (nur Heilpraktikern/Ärzten erlaubt!)
> Direkte und indirekte Mobilisationstechniken des Schädels (umstritten, aber vorerst nur Heilpraktikern/Ärzten erlaubt)
> Strain/Counterstrain (Aufheben von unförderlichen Reflexen zwischen z.B. Muskel und Nerven)
> Direkte und indirekte Mobilisationsmethodik von Körperflüssigkeiten (umstritten, aber vorerst nur Heilpraktikern/Ärzten erlaubt!)

ALLE obrigen Methoden finden hier Verwendung:
Parietal (Knochen/Gelenke, Binde-/Stützgewebe)
Visceral (Bezug der Gleitfähigkeit/Bewegungsfreiheit innerer Organe zueinander
Craniosacral (Bezug zwischen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein))
Fluidal (Bezug zum Flüssigkeitshaushalt eines Organismus)

„Viele Wege führen nach Rom“
Wie man sehen kann, ist es möglich zwischen risikoreichen und risikoarmen Methoden abzuwägen. Dies ist, wie in der Schulmedizin, eine Entscheidung zwischen Wirtschaftlichkeit, Verantwortung und Ethik.
Es gibt noch viele andere Methoden, welche man z.B. ebenfalls in der Physiotherapie wiederfindet.
Osteopathie beinhaltet lediglich eine andere Herangehensweise.
Ich selbst bediene mich an den mir zugelassenen/sanften Methoden, z.B. BLT oder anderen, der Physiotherapie gleichenden, Methodik.


„Was macht die Osteopathie so effizient?“

Ist sie denn effizient?
Ich halte das für „Erwartungs-Sache“, denn wie schnell ein Erfolg eintritt, hängt sehr vom Patienten selbst ab.
Bedenken Sie bitte, dass die Behandlung eines Osteopathen das Ziel der „Selbstheilung“ und auf keinen Fall das Ziel hat ein Problem „wegzuzaubern“. Der Therapeut und auch der Arzt der dieses Ziel verfolgt, wird sich unvermeidlich in „Un-Professionalität“ verwickeln.

Ich halte die Osteopathie für so effizient, weil sie eine Lücke der Schulmedizin ausfüllt.
Schwere Erkrankung – Funktionsstörung sind
2 komplett verschiedene Fachrichtungen,
können gleich starke Lebenseinschränkung verursachen,
gehören somit also zusammen
und ich halte es trotzdem für unmöglich, dass man beide Fachrichtungen gleichzeitig gut genug beherrschen kann, ohne auch nur Eine davon zu vernachlässigen.


„Können Sie Osteopathie auf Basis meines kassenärztlichen Rezeptes durchführen?“

Rein rechtlich darf ich diese Verordnung als Behandlungserlaubnis benutzen.
Man sollte bedenken, dass kassenzugelassene Ärzte einer Budgetierung Ihrer gewählten gesetzlichen Krankenkasse unterliegen.
Ihr Arzt wird also davon ausgehen, dass dieses Rezept benutzt wird und es von seinem Budget abziehen, obwohl er es anderweitig verwenden könnte. In dieses ohnehin aufwändige Budgetsystem, möchte ich nicht unnötig einwirken.
Des Weiteren werde ich mich um diese Kassen-Zulassung auch nicht weiter bemühen, da auf diesem Weg zu viel Einschränkung durch Regel-Diktatur und Bürokratie entstehen, welche weder mit Medizin, noch mit Therapie zu tun haben. Ich bitte hierfür um Verständnis für meinen Un-Mut, mich so etwas unterwerfen zu wollen.


„Ich habe öfter mal Blockierungen. Können Sie mich einrenken, ohne dass ich vorher zum Arzt muss?“

Es tut mir leid wenn ich diese Bitte grundlegend zurückweisen muss.
Wiederkehrende Blockaden haben sehr wahrscheinlich behandlungswürdige Hintergründe.
Falls es für Sie jedoch Gründe für eine solche Herangehensweise geben sollte, empfehle ich den Besuch bei einem Chiropraktiker, da sich diese spezielle Fachrichtung am besten für Sie eignet.


„Woher weiß ich, wem, wann oder was Sie an Daten von mir bei Bedarf weitergeben?“

Das Weiterleiten Ihrer Befunde/Dokumente, bedarf laut Datenschutz Ihrer ausdrücklichen Erlaubnis (§630f BGB). Normalerweise findet die Übergabe aber an Sie persönlich statt.


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Begriffe und Erläuterungen

oder unter den FAQs (häufig gestellte Fragen) auf dieser Web-Site.

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